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Ringe für Frauen

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Wir fertigen Ringe für Frauen nach Originalvorlagen aus römischer Zeit. Diese damals beliebten Schmuckstücke lassen sich noch heute als moderner Schmuck tragen. Im Folgenden finden Sie zu römischen Ringen für Frauen weitere Informationen.

Römische Ringe für Frauen

Fingerringe hatte bei Frauen zumeist eine andere Bedeutung als bei Männern – außer die Frau konnte selbständig Geschäfte abschließen. Dann trug die Dame wie der Mann ebenfalls einen Gemmenring zum Siegeln. Generell war der Damenring aber ein Schmuckstück oder ein Glückssymbol. Bei den Fingerringen tobten sich die Goldschmiede beim Design aus. Es gab zwar einfache Fingerringe mit einfachen Ritzungen wie Palmwedeln im Metall, aber das Setzen von Steinen in allen Farben war beliebt. Die Formenvielfalt war, anders als bei Männern, immens.

Tragweise

Das Tragen eines einzigen Ringes war für römische Frauen beinahe undenkbar. So sieht man sogar auf Grabsteinen und Frauenstatuen mehrfach beringte Hände. Plinius beklagt sich sogar darüber, dass es nicht mehr reiche nur jeweils einen Ring an jedem Finger zu tragen. Er bestätigt, dass viele Damen an jedem Fingerglied einen Ring trug, ja auch die Fußzehen wurden von Ringen nicht verschont.

Für Frauen war es also durchaus üblich mehrere Ringe gleichzeitig zu tragen. Fraglich ist natürlich, ob tatsächlich an jedem Fingerglied ein Ring getragen wurde. Sicher ist, dass wenn dies bei einigen wenigen Damen der Fall war, das Arbeiten mit den Händen dann nicht mehr möglich war.

Besondere Ringe

Zu den besonderen Ringe zähle ich den Ehering. Der zukünftige Ehemann überreichte den Ring der Braut am Hochzeitstag. Es handelte sich immer um einen Goldring. Der Mann selbst trug keinen solchen Ring. Die Darstellung auf den Ringen ist immer die gleiche: Zwei Hände, die sich wie zum Gruß in einander verschränken – also ein Handgeben. Dahinter konnten Ähren, Füllhörner, Eroten und sonstige Glück bringende Symbole untergebracht sein. Diese Darstellung findet sich immer wieder als Intaglio, also Gravur in einem gefassten Stein. Ebenso häufig ist dieses Bild aber auch in den Ring als Gravur oder Relief eingearbeitet. Den Ring trug die Frau an der linken Hand als Symbol für die gegenseitige Treue und den Ehevertrag. Die verschränkten Hände symbolisierten nämlich nichts anderes als einen Vertragsabschluss im Allgemeinen.

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