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Halsketten und Colliers

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In dieser Kategorie finden Sie Halsketten und Colliers. Im Folgenden haben wir Ihnen eine kleine Abhandlung über Halsschmuck in der Antike und im Römischen Reich zusammengestellt.

Halsketten in der Antike

Neben den Armreifen sind Halsketten und Colliers die frühesten Schmuckstücke, die wir kennen. Bereits in der Altsteinzeit hängten sich die Menschen Schmuckstücke aus Naturmaterialien um den Hals. In der Antike nahmen Halsketten mehrere Bedeutungen an. Zum einen waren sie reine Schmuckelemente, auf der anderen Seite konnte der Halsschmuck glückbringende oder unheilabwehrende Bedeutung annehmen. In einigen Fällen, wie es bei den Ketten mit Lunulae der Fall ist, nahm die Halskette beide Positionen ein.

Halsketten in der römischen Antike

Halsketten aus der römischen Republik sind kaum bekannt. Die Vermutung liegt nahe, dass der Stil dem des hellenistischen Halsschmucks nahe kam. Der typische römische Stil bei den Halsketten entwickelte sich erst in der Kaiserzeit. Zu Beginn war dieser Schmuck schlicht und auf monochrome bzw. zweifarbige Elemente reduziert. Das heißt die Farbe des Goldes oder des Goldes und das Grün der Smaragde war vorherrschend. Zu diesem Zeitpunkt trugen die Damen meist auch nur eine Halskette. Erst mit dem Ende des 1. Jahrhunderts n.Chr. erweiterten die Frauen die Trageweise auf zwei, später sogar auf noch mehr Ketten. Ketten mit mehreren farbigen Edelsteinen oder Glassteinen waren nun üblich. Der Variantenreichtum beim Design explodierte nun regelrecht. Und dennoch kann man Moden erkennen. Gliederketten waren beliebt, wobei die Glieder immer elaborierter wurden. Durchbruchstechniken waren ab dem 3. Jahrhundert an der Tagesordnung.

Die Goldschmiede verwendeten vor allem Gold. Silber galt eher als minderwertig und wurde eher selten verarbeitet. In verschiedenen Provinzen wie Britannien oder auch in den germanischen Provinzen treten immer wieder silberne Schmuckstücke auf. Die Vermutung ist hier, dass die Trägerin sich das Gold nicht leisten konnte. Denn Silber galt eher als barbarisches Schmuckmaterial.

Steine und Perlen an römischen Halsketten

Die römischen Damen liebten die Kombination des Goldes mit Edelsteinen und Perlen. Beliebte Edelsteine waren Smaragde, Granate, Karneole und Amethyste. Die Steine ließen die Damen zurechtschleifen. Zwar kannte man den Diamantschliff noch nicht, aber wir kennen einen einfachen Vorläufer dieses Facettenschliffs. An einer Mädchenkette aus Bonn ist dieser Schliff an den Granaten zu bewundern.
Perlen waren etwas Besonderes. Sie waren nach Purpur das Kostspieligste, was ein Mensch in der Antike erstehen konnte. In unserer Zeit der Zuchtperlen und auch noch verhältnismäßig günstigen Salzwasserperlen sind die Kostendimensionen einer einzelnen Austernperle der Antike kaum noch vorstellbar. Und dennoch „gierten“ die Damen regelrecht nach diesen wundervollen Perlmuttwundern aus den Austern – wie Plinius verärgert feststellte. Ihm war dieser „Wahn“ zuwider, da er den Aufwand und das Spiel mit Menschenleben bei der Ernte der Perlen verachtete.

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