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Armreifen und Armbänder

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Hier finden Sie Repliken antiker Armreifen und Armbänder. Wir haben zu diesem wichtigen antiken Schmuckelement noch ein paar Informationen verfasst, die Sie im Folgenden nachlesen können.

Armreifen und Armbänder in der Antike

Armreifen gehören zu den ältesten Schmuckstücken, die sowohl von Männern und Frauen getragen wurden. Gefertigt wurden diese bereits im Neolithikum aus Gagat, d.h. versteinertes Holz. In Frauengräbern der Bronzezeit sind diese Schmuckstücke häufig und auffallend ist, dass diese paarweise vertreten sind. Sowohl im bronzezeitlichen Griechenland, in den griechischen Kolonien als auch in hellenistischen Gräbern sind Armreifen für Frauen in aller Regelmäßigkeit zu finden. Nicht selten trugen die Damen nicht nur ein Paar, sondern gleich mehrere.

Die Tragweise der Armreifen in der römischen Antike

Wie in den Epochen zuvor trugen auch die Römerinnen Armreife normalerweise als Paar – entweder am linken und rechten Arm oder an einem Arm übereinander. Auch die Römerinnen konnten mit der Zeit der Versuchung nicht widerstehen mehrere Armreifenpaare gleichzeitig zu tragen. Im Vergleich zur Antike werden Armreifen heute nicht mehr unbedingt als Bestandteil eines Schmucksets betrachtet und eher stiefmütterlich behandelt. Eine Tragweise als Paar ist in unserer modernen westlichen Welt auch nicht mehr üblich.

Die Entwicklung der Armreifen in der römischen Antike

In der frühen römischen Kaiserzeit waren Armreifen recht schlicht gehalten. Beliebt waren einfache Metallringe, die übergezogen wurden. Manchmal war ein Motiv eingeritzt. Elaborierter waren da schon kleine Reliefdarstellungen auf der Oberseite. Mit der Zeit wurden die Armreifen immer pompöser: Die Goldschmiede setzten Steine ein, aufwändige Verschlüsse sicherten den Armreif am Arm. Im 3. und 4. Jahrhundert liebten die Römerinnen die sogenannte opus interrassile, d.h. kleine kunstvolle Durchbrüche im Metall verwoben zu einem dichten Netz, ließen die Armreifen kunstvoll aufblitzen.

Trugen Männer Armreifen oder Armbänder?

Männer trugen normalerweise keine Armreifen. Es gab eine Ausnahme in der Welt der römischen Gesellschaft: der Soldat. Bei dieser Berufsgruppe war der Armreif eine Auszeichnung. Der Soldat erhielt den Armreif als „Orden“ für besondere Dienste im Kampf und Krieg. Dazu mehr bei den Militaria und den Armillae. Ansonsten aber trug ein Mann bis auf seinen Siegelring keinen Schmuck.

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